5.5.2 Gründe für die Zentralisierung
Gründe für die Zentralisierung
sind beispielsweise (vgl. Gewald et al. 1982, 250, Mertens 1985, 16ff,
Heilmann 1990, 689):
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Integrierte Lösungen auf der Grundlage abgestimmter
Daten lassen sich mit dezentralisierter Organisation nur sehr schwer aufbauen
und pflegen. Der Informationsbedarf für die Unternehmensleitung ist
aus zentralen Systemen einfacher zu extrahieren.
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Es besteht weniger als bei Dezentralisierung die Gefahr,
daß im Rahmen eines gewissen Wildwuchses Mehrfacharbeiten geleistet,
inkompatible Geräte und Softwareprodukte beschafft werden und dann
Schwierigkeiten bei der Wartung auftreten.
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Die Zuordnung und Aufrechterhaltung der Verantwortung ist
einfacher, ebenso die Budgetierung und Finanzkontrolle.
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Das Erstellen und Einführen von Werkzeugen, Standards
und Methoden, die Kontrolle ihrer Verwendung und Einhaltung, die Messung
ihrer Wirkung ist einfacher und effektiver zu bewerkstelligen. Ein ingenieurmäßiges
Vorgehen in der Softwareentwicklung und -wartung wird deshalb, zumindest
am Anfang, vor allem durch zentrale Organisation begünstigt.
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Der Einsatz der einzelnen Mitarbeiter kann zentral besser
geplant und optimiert werden. Eine "Verschiebbarkeit" vor allem auch zu
Ausbildungszwecken wird erleichtert. Für große Projekte kann
es einfacher sein, die notwendige Zahl der Mitarbeiter und insbesondere
die im Sinne der Arbeitsteilung einzusetzenden Spezialisten schnell zu
einem Team zusammenzubringen.
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Es wird eine bessere Auslastung der Rechenkapazität
erreicht.
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Besser geeignet für unternehmensübergreifende Anwendungssysteme.